Kunststoff hat oft zu Unrecht ein problematisches Image. Dabei ist er nicht per se besser oder schlechter als Papier oder Karton. Entscheidend ist immer das Gesamtpaket aus:

  • Schutzwirkung der Verpackung
  • tatsächlicher Recyclingfähigkeit
  • ökologischem Fußabdruck über den gesamten Lebenszyklus

Graspapier ist zum Beispiel unser umweltfreundlichstes Material. Beim Feuchtigkeitsschutz ist Kunststoff jedoch im Vorteil. Wenn dadurch weniger Ware verdirbt, kann es deshalb im Einzelfall die nachhaltigere Lösung sein – denn verdorbene Ware ist aus Umweltsicht immer die schlechteste Option.

Monokunststoffe bestehen aus nur einer Sorte Kunststoff und sind dadurch deutlich besser zu recyceln. Während Verbundmaterialien – mit Ausnahme von Getränkekartons – oft gar nicht oder nur sehr eingeschränkt wiederverwertet werden, können Monokunststoffe nahezu vollständig recycelt und wieder zu höherwertigen Produkten verarbeitet werden.

Verbundmaterialien lassen sich meist nur eingeschränkt recyceln: Sie werden häufig verbrannt oder zu Mischgranulaten verarbeitet, die nur noch für einfache Anwendungen wie Baustellenabsperrungen oder Parkbänke taugen. Das ist klassisches Downcycling. Sortenreine Kunststoffe sowie reine Karton- und Papierverpackungen können dagegen direkt recycelt und wieder für höherwertige Anwendungen eingesetzt werden.

Unbegrenzt funktioniert das aber nicht: Mit jedem Recyclingzyklus verkürzen sich Polymerketten und Papierfasern, weshalb immer ein Anteil Frischmaterial beigemischt wird. Glas und Metall lassen sich zwar theoretisch nahezu unbegrenzt einschmelzen, erfordern dafür jedoch sehr hohe Temperaturen und verursachen durch ihr hohes Gewicht entsprechend höhere Umweltkosten beim Transport.

Die Ökobilanz eines Produkts hängt nicht allein von der Recyclingfähigkeit oder dem Recyclinganteil der Verpackung ab. Wichtige Einflussfaktoren sind unter anderem:

  • Produktschutz: Wenn ein Produkt verdirbt oder beschädigt wird, ist der entstehende Umweltschaden in der Regel deutlich größer als der der Verpackung selbst.
  • Herstellung: Wie ressourcenschonend werden Produkt und Verpackung gefertigt? Entscheidend sind hier unter anderem Energieverbrauch, eingesetzte Rohstoffe und entstehende Emissionen.
  • Gewicht und Packvolumen: Beides beeinflusst, wie effizient Transport- und Lagerkapazitäten genutzt werden können.
  • Recycling in der Praxis: Wichtig ist nicht nur, was theoretisch möglich ist, sondern wie gut sich die Verpackung im realen Sammel- und Recyclingsystem erfassen und verwerten lässt.

Wir betrachten diese Faktoren immer im Zusammenhang und beraten Sie, welche Lösung für Ihren konkreten Anwendungsfall ökologisch und wirtschaftlich sinnvoll ist.

Unsere bisher größte Kundengruppe kommt aus dem Bereich Stifte und Schreibwaren. Grundsätzlich eignen sich unsere Verpackungen aber für eine Vielzahl unterschiedlichster Produkte – solange die Verpackung nicht wesentlich größer sein muss als ein Schuhkarton. Wenn besondere Anforderungen wie UV-Schutz, Keimfreiheit oder bestimmte Normen erfüllt werden müssen, sprechen Sie uns einfach an. In der Regel finden wir eine passende Lösung oder entwickeln sie gemeinsam mit Ihnen.

Unsere Spezialität sind individuelle Verpackungen. Selbstverständlich können wir alle relevanten Standardgrößen liefern. In der Regel fertigen wir jedoch genau nach Ihren Vorgaben, um ein Optimum aus:

  • Produktschutz
  • Werbewirkung
  • und Nachhaltigkeit

zu erzielen. Gemeinsam finden wir die Verpackung, die perfekt zu Ihrem Produkt passt – statt einer Lösung „von der Stange“.

Wir verarbeiten:

  • Polypropylen (PP)
  • Polyethylenterephthalat (PET)
  • Polyvinylchlorid (PVC)
  • Graspapier und Graskarton
  • sowie herkömmliches Papier und Karton

Gerne beraten wir Sie, welches Material für Ihren Anwendungsfall die beste Wahl ist.

Wir liefern nicht nur die fertige Verpackung, sondern begleiten Ihr Projekt von Anfang an. Dazu gehören unter anderem:

  • Beratung & Konzeption: Analyse Ihrer Anforderungen und Entwicklung der passenden Verpackungslösung
  • Design, Bedruckung & Veredelung: Gestaltung der Verpackung sowie Umsetzung aller Druck- und Finishing-Schritte
  • Eigener Werkzeugbau: Hohe Flexibilität und kurze Reaktionszeiten insbesondere bei Kunststoffverpackungen
  • Konfektionierung: Auf Wunsch übernehmen wir auch das Befüllen und Konfektionieren der Verpackungen
  • Logistik: Lieferung an Ihr Werk, Ihr Zwischenlager oder direkt an den Großhandel
  • Wissenstransfer: Vorträge und Schulungen zum Thema Verpackung für Ihre Mitarbeitenden

So erhalten Sie auf Wunsch alles aus einer Hand.

Hier sind Ihnen nahezu keine Grenzen gesetzt. Was wir nicht im eigenen Haus umsetzen können, realisieren wir gemeinsam mit einem langjährigen Partner als „verlängerte Werkbank“.

Beispiele:

  • Direktbedruckung von Kunststoffen – oft nachhaltiger als zusätzliche Pappeinleger
  • hochwertige Veredelungen für Kosmetik- und Premiumprodukte
  • natürliche, besonders charmante Optik bei Graspapier durch seine charakteristische Haptik und Farbgebung
  • Stanzungen und Faltungen aller Art

Sprechen Sie uns einfach auf Ihre Wunschoptik an – wir zeigen Ihnen passende Möglichkeiten.

Neben unserer intensiven Kundenberatung bietet Tobias Schönleben Vorträge direkt bei Ihnen im Unternehmen an. Dabei geht es um unterschiedliche Aspekte rund um das Thema Verpackung – zum Beispiel Materialien, Nachhaltigkeit, Recycling oder Produktschutz. Sie wählen den Schwerpunkt, der für Ihr Team besonders relevant ist, oder erhalten einen umfassenden Überblick. So schaffen Sie ein gemeinsames Verständnis und eine fundierte Basis für Entscheidungen.

Wir können auf Wunsch sehr große Stückzahlen realisieren. Wenn Sie kleinere Mengen benötigen, fertigen wir für Sie bereits ab etwa 2.000 Stück. Sprechen Sie uns einfach an – wir finden eine Lösung, die zu Ihrem Bedarf passt.

Der Großteil unserer Kunden sitzt in Deutschland. Unsere Produkte können wir jedoch weltweit liefern. Gerne prüfen wir im Einzelfall, welche Lieferoptionen für Ihr Unternehmen sinnvoll sind.