Wir tragen unseren Gründer bereits im Firmennamen. 1938 startete Hans Schönleben mit einem Betrieb, der Holzkisten für Reißzeuge herstellte, also hochwertige Zeichengeräte für technische Anwendungen. Alles war Handarbeit, die Innenverkleidung erfolgte mit Samt oder Leder. Neugierig, wann und warum sich unser Geschäft auf Kunststoffe verlagert hat? Dann lesen Sie weiter.

Sie möchten mehr über die allgemeine Geschichte der Kunststoffe erfahren? Einen guten Überblick bietet das Deutsche Kunststoff-Museum:

Unternehmen mit Persönlichkeit

Hans Schönleben Etui- und Platikwaren

Bevor wir zur eigentlichen Unternehmensgeschichte kommen, möchten wir Ihnen die Familienmitglieder vorstellen, die unser Unternehmen gegründet und weiterentwickelt haben – und bis heute prägen:

  • Firmengründer und Namensgeber Hans Schönleben war bis 1974 im Unternehmen aktiv.
  • Ihm folgte in der Geschäftsführung Helmut Schönleben, der bereits 1959 in die Firma eingetreten war und das Unternehmen bis Ende 2004 leitete.
  • Danach übernahm Jürgen Schönleben die Verantwortung – bis heute.
  • Sein Sohn Tobias Schönleben, seit 2012 im Unternehmen, bringt als Vertreter der vierten Generation und Bachelor of Engineering in Angewandter Kunststofftechnik wichtige Impulse für Materialien und Prozesse ein.

Unsere Historie

1938

Unser Kunststoff-Geschichte

Da die viele Handarbeit bei Holzverpackungen sehr aufwendig war und sich nur begrenzt skalieren ließ, wechselten wir bereits Mitte der 1950er-Jahre auf den damals innovativen Werkstoff Kunststoff. Plastik gab es zwar schon länger, den echten Durchbruch erlebte es jedoch erst im Wirtschaftswunder. Wir starteten mit einer ersten Kunststoffschweißmaschine und PVC. Anfangs fertigten wir Etuis und Einleger für Reißzeuge, stellten aber bald fest, dass sich diese Produkte nicht in dem Maße durchsetzten, wie erwartet. Ende des Jahrzehnts verlagerten wir daher unseren Hauptfokus auf Schreibwaren und zahlreiche weitere Bereiche, zum Beispiel:

  • Brillenetuis, Kamm-Etuis
  • Verpackungen für die Spielwarenindustrie
  • Spiegeletuis
  • Führerscheintaschen
  • Taschen für Fahrzeugpapiere
  • Dokumentenhüllen
  • Münztaschen

1990er

Aller guten Kunststoffe sind drei

Aufgrund von Markttrends sank Anfang der 1990er-Jahre die Nachfrage nach PVC. Mit Polypropylen (PP) erweiterten wir deshalb unser Portfolio – und PP-Etuis wurden schnell zu einem wichtigen Produktbereich. Trotz der notwendigen Umstellung in Produktion und Prozessen erwies sich dieser Schritt als zukunftsweisend: Er half, bestehende Kunden zu halten und neue zu gewinnen. Einige dieser Partnerschaften bestehen bis heute. Ende der 2000er-Jahre kam als weitere Kunststoffsorte PET hinzu – von Anfang an teilweise mit Recyclinganteil. Alle von uns eingesetzten Kunststoffe sind bewusst als Monomaterialien ausgelegt, um am Ende ihres Lebenszyklus optimal wiederverwertet werden zu können.

ab 2020

Karton & Graspapier

Auch wenn sortenreine Kunststoffe bereits sehr gut recycelbar sind, wollten wir unseren Kunden ab 2020 eine noch umweltfreundlichere Alternative mit starker Außenwirkung anbieten: Graspapier. Dieses innovative Material „made in Germany“ weist im Vergleich zu konventionellen Papieren und Kartonagen eine deutlich bessere Ökobilanz auf. Schon klassische Papier- und Kartonverpackungen werden als umweltfreundlich wahrgenommen, Graspapier verstärkt diesen Eindruck zusätzlich.

Ergänzend dazu bieten wir natürlich weiterhin Karton- und Papierverpackungen an, die wir ebenfalls recyclinggerecht gestalten.

Unsere Gebäudegeschichte

Die Weichenstellung hin zu Kunststoff zeigte sich als goldrichtig – entsprechend wuchs auch unser Bedarf an Fläche. Unserem Standort Emskirchen sind wir trotzdem stets treu geblieben.

  • Bereits in den 1950er-Jahren wurde das Stammhaus erstmals erweitert.
  • Weitere Ausbauphasen folgten 1970 und 1983 – damit war der heutige Gebäudegrundstock erreicht.

Später kam eine Photovoltaikanlage hinzu, mit der wir einen Teil des von uns verbrauchten Stroms selbst erzeugen. Als weitere Nachhaltigkeitsmaßnahmen folgten moderne Kompressoren, eine optimierte Heizungssteuerung und die kontinuierliche Modernisierung unserer Produktionsanlagen. Diese wurden auf neue Kunststoffsorten sowie auf Karton und Papier ausgelegt. Besonders hervorzuheben ist hier unsere leistungsfähige Faltmaschine.

Herobild mit Verpackungen aus Papier und Kusntstoff

Die Zukunft

Durch die Vielseitigkeit unserer Kunststoff-, Karton- und Graspapierlösungen öffnen wir unser Portfolio für eine wachsende Zahl an Branchen. Dank unserer Werkstoff-Erfahrung und qualifizierten Mitarbeitenden können wir sehr unterschiedliche Anforderungen abdecken – und Verpackungen entwickeln, die funktional, markenstark und ressourcenschonend sind.

Welche Normen und Standards erfüllen Sie?

Da wir unsere Verpackungen in der Regel individuell auf die Bedürfnisse unserer Kunden zuschneiden, sind wir in diesem Punkt sehr flexibel. Egal, ob Sie spezielle Umweltstandards benötigen, UV-Schutz, spezielle Hygieneanforderungen für Lebensmittel und Medikamente oder antistatische Verpackungen für Elektronik. Bestimmte Siegel oder Anti-Diebstahl-Schutz, Wiederverschließbarkeit, Verpackung mit späterer Aufbewahrungsfunktion. Sprechen Sie mit uns und wir sehen gemeinsam, was möglich ist.